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Diabetes: Kinder erkranken immer früher [Ernährung]
03 Jul 06

Die Ursache sind Ernährungsfehler in den ersten beiden Lebensjahren

Die Häufigkeit von Diabetes nimmt im Alter von 0 bis 14 Jahren jährlich um 3,4 Prozent zu. Bei den 0 bis 5-Jährigen beträgt die Steigerung sogar 6,3 Prozent pro Jahr. Ein Grund dafür sind Ernährungsfehler in den ersten beiden Lebensjahren.

Bislang gab es bei der Zuckerkrankheit, dem Diabetes mellitus, eine klare Trennung zwischen im Wesentlichen zwei Typen. Welcher Typ vorlag, konnte der Arzt auf den ersten Blick erkennen: Der Typ 1 begann meist im Teenager- oder frühen Erwachsenalter und war die Folge einer Zerstörung der Insulin produzierenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse durch das Immunsystem. Diese Patienten müssen Insulin spritzen, um zu überleben. Durch die Diät blieben sie häufig schlank.

Der Typ 2 war der Alterszucker des übergewichtigen alten Menschen. Er käme auch ohne Insulinspritzen aus, wenn er bereit wäre eine strenge Diät zu halten.

Heute verwischen sich die Grenzen zwischen beiden Typen immer mehr, schreibt Prof. Wieland Kiess von der Universität Leipzig in der „DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift". Nicht nur, dass immer mehr Typ-2-Diabetiker heute Insulin spritzen und dadurch ihren ungesunden Lebensstil nicht ändern müssen. Jüngere Studien zeigen laut Kiess, dass auch Entzündungsvorgänge, also eine Aktivität des Immunsystems an der Entstehung des Typ-2-Diabetes beteilig sind.

Weitere Infos finden sich hier.

Anmerkung von migraeneinformation.de:
Eine zu kohlenhydratreiche Ernährungsweise, die zunehmend bei Kindern bereits alle Milchzähne verfaulen lässt und Mütter, die immer weniger Zeit für ihre Kinder haben, tragen zu dieser bedenklichen Entwicklung bei.



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