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Gemeinsamer Bundesausschuss (GBA) soll Akupunktur für Migräne und Spannungskopfschmerzen prüfen [Allgemein]
04 Jul 06

Für Knie- und Rückenschmerzen können Kassenärzte Akupunktur nun abrechnen

Vertragsärzte werden künftig Akupunktur bei chronischen Rücken- und Knieschmerzen als Regelleistung der Krankenkassen erbringen können. Unklar ist allerdings noch das Honorar.

Eine entsprechende Richtlinie, die der Bundesausschuss (GBA) im April beschlossen hatte, hat nun das Bundesgesundheitsministerium nicht beanstandet. Mit der Veröffentlichung im Bundesanzeiger tritt die Richtlinie in Kraft.

Jetzt können die Kassen erneut auf eine Indikationsausweitung hoffen: Denn der gemeinsame Bundesausschuss (GBA) aus Ärzten und Kassen hat nun den Auftrag des Ministeriums, näher zu prüfen, ob Akupunktur bei den nicht anerkannten Indikationen Migräne und chronischer Spannungskopfschmerz als Second-Line-Behandlung in Beracht gezogen werden kann, wenn eine Arzneimitteltherapie versagt hat oder kontraindiziert ist.

Weitere Infos finden sich hier.

Anmerkung von migraeneinformation.de:
Was viele Patienten nicht wissen: In der Regel sind die Kassen für eine Zulassung von Akupunktur, sie sehen den Nachweis der Wirksamkeit auch für Migräne und chronischen Spannungskopfschmerzen als erbracht. Lediglich die Ärztevereinigungen wehren sich dagegen.



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