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FDA-Rüffel für Johnson & Johnson wegen Topamax [Pharma]
24 Sep 04

Fehlende Ausweisung nachgewiesener Nebenwirkungen

Ortho-McNeal, die Pharma-Tochter von Johnson & Johnson, hat eine Ermahnung der Zulassungsbehörde FDA erhalten. Diese bemängelte, dass der Beipackzettel für das Migräne-Medikament Topamax keine Hinweise auf nachgewiesene Nebenwirkungen liefere. Diese seien vor allem eine abnehmende Fähigkeit zur Schweißabsonderung und eine Erhöhung der Körpertemperatur. Daneben könne es auch zu einer Übersäuerung des Körpers kommen, was sich manchmal wiederum in Hyperventilation und unregelmäßigem Herzschlag niederschlage. Vor allem Kinder seien die Opfer dieser Nebeneffekte.

Topamax wird neben Migräne zusätzlich noch gegen Epilepsie verabreicht. Johnson & Johnson erwirtschaftete mit dem Präparat 2003 einen Umsatz von über 1 Milliarde Dollar.



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