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Neue Studien rehabilitieren homöopathische Therapien [Pharma]
10 Okt 05

"Homöopathische Behandlungsmethoden sind medizinisch ebenso effektiv wie Verfahren der Schulmedizin und keinesfalls teurer"

Basiert Homöopathie nur auf dem Placebo-Effekt? Dies behauptete eine Studie, die vor einigen Wochen im Fachmagazin "Lancet" veröffentlich wurde. Ausgerechnet der in der Schweiz arbeitende chinesische Mediziner Ajing Shang stellte dort den Naturheilverfahren ein durchweg negatives Attest aus und prophezeite "das Ende der Homöopathie".

Drei beim Europäischen Gesundheitsforum Gastein vorgelegte Studien der Berliner Charité, des Royal Homoeopathic Hospital in London sowie des Zentrums für traditionelle Medizin der Uni-Klinik Mailand sehen dies ganz anders. "Homöopathische Behandlungsmethoden sind medizinisch ebenso effektiv wie Verfahren der Schulmedizin und keinesfalls teurer", resümiert Professor Stefan Willich, Direktor des Instituts für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie an der Berliner Charité. Eine mit der Techniker Krankenkasse durchgeführte Analyse mit 900 Patienten attestiert alternativen Behandlungsmethoden gleichwertige und medizinisch teilweise überlegene Heilungsergebnisse. Vor allem bei Migräne, Rückenschmerzen, Depressionen, Schlafstörungen und Nasennebenhöhlenentzündung berichten die Berliner Mediziner von signifikanten Erfolgen der alternativen Medizin. Auch bei Heuschnupfen und Neurodermitis im Kindesalter erweisen sich homöopathische Mittel als "absolut ebenbürtig". Bei den Kosten gebe es keinen Unterschied zwischen Homöopathie und Schulmedizin.

Weitere Infos finden sich bei Welt.de.



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