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Beim Nordic Walking steigt der Blutdruck weniger als auf dem Rad [Allgemein]
28 Nov 05

Nordic Walking ist für alte Menschen mit grenzwertigem Blutdruck besonders geeignet

Beim Nordic Walking steigt bei gleicher Herzfrequenz der Blutdruck weniger als bei der Fahrradergometrie. Dieses nicht unerwartete Ergebnis einer Studie, die beim Kongreß der Hochdruckliga vorgestellt worden ist, bestätigt, daß Nordic Walking für ältere Menschen mit hochnormalem Blutdruck besonders geeignet ist.

In der Studie hat Professor Burkhard Weisser von der Uni Kiel bei zwanzig älteren Menschen im Durchschnittsalter von 64 Jahren geprüft, wie sich der Blutdruck bei drei standardisierten Belastungen verhält. Verglichen wurden Fahrradergometrie und das populäre Nordic Walking.

Ein Puls von "180 minus Lebensalter" bildete jeweils die mittlere Belastungsstufe. 15 Schläge darüber waren als hohe, 15 Schläge weniger als leichte Belastung definiert. Sowohl bei der Ergometrie als auch beim Nordic Walking wurden die drei Belastungsstufen sehr genau erreicht.

Trotz dieser gleichen "objektiven" Belastung stieg der Blutdruck während der Belastung unterschiedlich stark. Auf der höchsten Belastungsstufe etwa lag der systolische Blutdruck direkt nach Belastung bei 163 mmHg bei der Ergometrie, aber nur bei 148 mmHg beim Nordic Walking. Auch bei mittlerer Belastung war dieser Druckunterschied bereits statistisch signifikant.

Weitere Infos finden sich in der Ärzte-Zeitung.

Anmerkung von migraeneinformation.de:
Diese Ergebnisse sind direkt auch auf Migräne übertragbar. Ein geringerer Blutdruckanstieg ist gleichbedeutend mit einer schonenderen Ausschüttung der Stresshormone und das kann im Rahmen von Trainingsmaßnahmen bei Migräne nur sinnvoll sein.



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