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Ernährungsberatung: Fasten hat nichts mit "Entschlackung" zu tun [Ernährung]
08 Mär 06

Die Vorstellung der reinigenden, entschlackenden Wirkung einer Fastenkur vermittelt ein falsches Bild

Immer wieder fällt im Zusammenhang mit dem Fasten der Begriff «Entschlackung» – doch im Körper gibt es keine Schlacke. «Im Körper lagern sich keine Stoffwechselprodukte an», erklärt Antje Gahl von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) in Bonn. Diese Stoffe würden vorher ausgeschieden, zum Beispiel mit dem Urin oder über den Schweiß.

Gleichwohl könne das Fasten positive Wirkung haben, so Gahl. So kann Fasten nach Auskunft der Ernährungswissenschaftlerin Hanna-Kathrin Kraaibeek von der DAK in Hamburg etwa bei Bluthochdruck, Migräne oder Hautproblemen helfen.

Weitere Infos finden sich hier.

Anmerkung von migraeneinformation.de:
Frau Antje Gahl irrt: Längst ist der Prozess der Entschlackung aufgedeckt und hat einen Namen: Chaperone-mediated Autophagy (CMA). Dieser Prozess wird durch Ketonkörper, die beim Fasten vermehrt produziert werden, verstärkt und führt dann dazu, dass zerstörte "Junk"-Proteine aus den Zellen entfernt werden. Die Junk-Proteine (Schlacken) werden mit dem Altern der Zelle in Verbindung gebracht. Weitere Informationen dazu finden sich auf unserer Heilfasten-Seite.




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