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Medikamente: Diskussionsthema, Flache Ansicht
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Aprikose
1.037 Beiträge

Sa, 01 Okt 2016 11:14
 Anticholinerge Medikamente können dem Gehirn schaden

Medikamente mit anticholinerger Wirkung (Indiz: Nebenwirkungen wie Verstopfung, Mundtrockenheit, Sehstörungen) können dem Gehirn schaden und das Demenzrisiko erhöhen.

Zu diesen Medikamenten zählen u.a. trizyklische Antidepressiva (z. B. Doxepin) und Mittel gegen Übelkeit wie Dimenhydrinat, die bei Migränepatienten vermutlich häufiger eingesetzt werden.

Weiterhin Mittel gegen Allergien wie Cetirizin, Beruhigungsmittel, Schmerzmittel aus der Morphingruppe, Mittel gegen Bauchkrämpfe wie Butylscopolamin, das vermutlich einige Frauen hier kennen.

Quelle: http://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Anticholinerge-Medikam...ka100.html

Aprikose


Editiert: Sa, 01 Okt 2016 11:15 von Aprikose

  
arvi
1.207 Beiträge

So, 02 Okt 2016 10:39
 re: Anticholinerge Medikamente können dem Gehirn schaden

Liebe Aprikose,

Das Problem gibt es auch bei den Protonenpumpenhemmern und aluminiumhaltigen Magenmitteln. Kurzfristige Einnahmen bei akuter Übelkeit z.B. sind vermutlich kein Problem, aber längere Einnahmen und Dauermedikation im Alter.
Es ist immer am besten, wenn man möglichst wenig Dauermedikationen braucht, aber viele kommen leider nicht darum herum.
Ich bin auch heilfroh, dass ich doch noch keine Blutdrucksenker nehmen muß und versuche mein Möglichstes, durch Lebensstilmaßnahmen wie Ausdauertraining, Ernährung und Entspannungsübungen, Streßabbau entgegenzusteuern.

Viele Grüße
arvi


  
Juli
720 Beiträge

Sa, 25 Mär 2017 08:19
 re: Anticholinerge Medikamente können dem Gehirn schaden

Medikamente mit anticholinerger Wirkung (Indiz: Nebenwirkungen wie Verstopfung, Mundtrockenheit, Sehstörungen) können dem Gehirn schaden und das Demenzrisiko erhöhen.

Zu diesen Medikamenten zählen u.a. trizyklische Antidepressiva (z. B. Doxepin) und Mittel gegen Übelkeit wie Dimenhydrinat, die bei Migränepatienten vermutlich häufiger eingesetzt werden.

Weiterhin Mittel gegen Allergien wie Cetirizin



ich habe diesen Verdacht auch bei Fenistil Tropfen. Wegen meiner starken Histamin-Problematik habe ich es manchmal phasenweise täglich eingenommen, in unterschiedlichen Dosierungen, und wurde wirklich auch "psycho" davon. Die ZNS-Wirkung scheint bei mir ein ziemliches Chaos auszulösen.
Mit Cetirizin ging es mir auch sehr schlecht.
Klar, es geht hier - noch - nicht um eine Demenz, sondern "nur" um wirklich heftige Nebenwirkungen, die offenbar identisch mit der "anticholinergen Wirkung" sind.