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Weiteres Migräne-Gen entdeckt [Allgemein]
02 Mai 13

Mutation erhöht das Migräne-Risiko und verursacht Schlafstörungen

Amerikanische Forscher haben eine Gen-Mutation (Allel) identifiziert, die die Anfälligkeit für typische Migräneformen erhöht. Die Träger des Allels litten gleichzeitig unter einem gestörten Schlaf-Wach-Rhythmus. Mit dem mutierten Gen ausgestattete Mäuse zeigten eine erhöhte Schmerzempfindlichkeit und andere Anzeichen, die für Migräne typisch sind.



Weitere Infos finden sich auf Wissenschaft aktuell.

Anmerkung von migraeneinformation.de:
Schon viele Untersuchungen behaupteten, ein Migräne-Gen oder gar das erste Migräne-Gen überhaupt entdeckt zu haben. Darin unterscheidet sich die Studie nicht. Auffällig ist, dass die untersuchten Migränebetroffenen zugleich unter einer charakteristischen Schlafstörung litten, die auf das gleiche Gen zurückzugehen scheint, denn Mitglieder einer Vergleichsfamilie mit derselben Gen-Mutation wiesen eine ähnliche Symptomatik auf. Die spezielle Schlafstörung ist jedoch unter Migränebetroffenen eher selten anzutreffen, sodass das Ergebnis für die Praxis letztlich nur von geringer Bedeutung sein dürfte.



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